Warum reisen wir? Auch dies, damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein für allemal; damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei.

Max Frisch

NIP & NAP

Der österreichische Aktionsplan Nanotechnologie (NAP) enthält eine Reihe von Empfehlungen für politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Maßnahmen. Eine davon ist „NIP“ - die Nano-Informationsplattform. Durch den Aufbau der NIP soll das vorhandene Wissen der zahlreichen Akteure vernetzt und letztlich eine Schnittstelle zur Information der Öffentlichkeit geschaffen werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit wird dieser gesamte Entwicklungsprozess seit Mai 2010 von mir moderiert.

 

risikoforschung & gentechnologie

Das europäische Standing Committee on Agricultural Research (SCAR) hat - auf österreichische Initiative - zum Thema Risikoforschung in der grünen Gentechnologie eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet. Im Fokus der Arbeiten steht die Stärkung einer systematischen und unabhängigen Forschung über mögliche Wirkungen von gentechnisch veränderten Organismen auf die Umwelt, den Menschen und die Tiergesundheit. Ein zu erarbeitender Überblick über die einschlägige Forschungslandschaft (Förderprogramme, relevante Projekte, Expertenwissen) in europäischen Ländern soll letztlich wissenschaftliche Kooperationen auf europäischer Ebene erleichtern.

Im Auftrag des Lebensministeriums (BMLFUW) sowie des Bundesministeriums für Gesundheit bin ich für Koordination und Management dieser Arbeitsgruppe verantwortlich. Laufzeit: bis Ende 2011.

 

Das europäische Standing Committee on Agricultural Research beschäftigt sich mit aktuellen Forschungsfragen im Agrarbereich:

“Agricultural practices and production processes must now be set in a much wider context. […] SCAR will look beyond the narrow aspects of research relating to production and encompass the so called ‘fork-to-farm’ concept, emphasising research for sustainable agriculture, and including biodiversity and rural development. Adopting a holistic approach SCAR will address major sectors within a concept of a ‘knowledge based bio-economy’ for example; animal health and welfare, consumer issues relating to the quality, safety and security of food production and supply; issues of consumer behaviour towards food, nutrition, retailing and markets, as these impact on agro-food research, and issues related to developments in non-traditional and non-food areas of agriculture activity including forestry.”

Infos zu SCAR

SCAR Foresight Exercise

 

 

ausschüsse der gentechnikkommission

Die österreichische Gentechnik-Kommission (GTK) besetzte mit Oktober 2008 ihre drei wissenschaftlichen Ausschüsse (WA) neu: WA für Arbeiten im geschlossenen System, WA für Freisetzungen & Inverkehrbringen und WA für Genanalyse & Gentherapie. Die Aufgaben der GTK und ihrer Ausschüsse bestehen vor allem in der Beratung der Behörde in grundsätzlichen Fragen der Anwendungen der Gentechnik sowie in der Dokumentation des Standes der Technik.

Im Fokus des wissenschaftlichen Ausschusses für Arbeiten mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) im geschlossenen System stehen Arbeiten in Laboratorien. Diesem Ausschuß obliegt die Begutachtung von Anträgen für Arbeiten mit GVO, die Vorbereitung von Abschnitten des Gentechnikbuches sowie die Abgabe von Stellungnahmen zu Verordnungsentwürfen gemäß Gentechnikgesetz. Für die aktuelle Funktionsperiode 2008-2013 bin ich als Expertin für trangene Tiere im WA für Arbeiten im geschlossenen System bzw. im WA für Freisetzungen & Inverkehrbringen geladen. 
4. Bericht der Gentechnik-Kommission hier als download:

bericht_der_gtk_vorwort.pdf

vierter_bericht_der_gtk.pdf

 

 

lebensmittel & nachhaltigkeit

Aufgabenstellung: Welche Parameter sollen Unternehmen des Lebensmittelhandels erheben, um ihre Performance in Bezug auf Nachhaltigkeit zu analysieren? Analyse und Entwicklung von konkreten Kennzahlen zur Nachhaltigkeit in den Bereichen Ökonomie, Ökologie bzw. Soziales. Seit Mitte 2008. Für das Beratungsunternehmen brainbows