china...
Zur zeitgenössischen chinesischen Kunst wurde in den letzten Jahren viel geschrieben und ausgestellt - nicht alles davon zeugte von einem tiefergehenden Verständnis für diesen speziellen Kulturraum. Und oftmals gelangt chinesische Philosophie, Aspekte der Kultur oder auch Texte in sehr vereinfachter, verwestlichter Form zu uns. Die künstlerischen Arbeiten lassen sich auch rein ästhetisch genießen. Jedoch eröffnet die Beschäftigung mit chinesischer Geschichte und Kultur neue Facetten beim Betrachten der modernen Kunst.
... und seine zeitgenössische kunst
Mit dem Ende der Kulturrevolution und dem Tod Mao Zedongs 1976 endete eine Ära, die der individuellen Entfaltung beinahe keinerlei Möglichkeiten einräumte. Deng Xiaoping begann in Folge eine vorsichtige, v.a. wirtschaftsliberale Öffnung - was den Anfang von tiefgreifenden Umwälzungen in der Gesellschaft bedeutete. Und dies sind auch die Marksteine für eine erste Welle an moderner Kunst in China. Ursprünglich umfasste die Avantgarde-Kunst v.a. Malerei, auch etwas Skulptur. Mit Anfang der 1990er Jahre traten zunehmend Fotografie, Video, Multimediakunst sowie performative Kunstformen in Erscheinung.
Ein Gemeinplatz, aber deswegen nicht weniger wahr: oft werden in den künstlerischen Arbeiten Aspekte des unglaublich raschen Wandels der chinesischen Gesellschaft thematisiert - Individualität, Gesellschaft, Urbanismus, Konsumkultur & Mythologie oder Fragen der Identität. Themen, die alle Bevölkerungsschichten Chinas betreffen, von Künstlern und Künstlerinnen im Allgemeinen jedoch mit größerer Sensibilität registriert und mit anderen Möglichkeiten zum Ausdruck gebracht werden.
art texte
globalisierung
coming soon
fotografie
coming soon
kunst.essen
Opulenz und Sinnlichkeit von Lebensmitteln, Essen & Trinken in der bildenden Kunst. Von barocken Stillleben und biedermeierlichen Küchenbildern zu Suppendosen in der amerikanischen Pop Art und Fallenbildern mit Essensresten in der europäischen Eat Art.







